31.10.2010 in Kommunalpolitik

Grüncontainer in Neckargartach

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in anderen Stadtteilen wie Böckingen und Kirchhausen gibt es außerhalb von Recycling-höfen Grüngutcontainer. Diese werden von der Be-völkerung sehr gut angenommen. Aus der Neckargartacher Bürgerschaft gab es bereits mehrere Anfragen warum dies nicht in unserem Ortsteil möglich ist. Bemängelt wird in diesem Zusammenhang, dass der Recyc-linghof in Frankenbach zu klein/eng ist.

Der Vorstand des Ortskartell Neckargartach hat bei seiner letzten Sitzung die Aufstellung eines Grüngutcontainer (vergleichbar mit dem in Böckingen) in Neckargartach angeregt.

Ich bitte um Prüfung ob als mögliche Standorte die Böckinger Straße (ehem. Tennisplatz) oder der Parkplatz an der Römerhalle realisiert werden können.
In Verbindung mit dem Standort Böckinger Straße bitte ich zu prüfen, welche Nutzung in der ehemaligen Tennis-Gaststätte derzeit stattfindet.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Burkhardt

09.08.2010 in Kommunalpolitik

Kulturpfad Heilbronn

 

Sommer-Pressekonferenz der SPD-Fraktion 28.7.2010

Kulturpfad Heilbronn

„Noch ist Heilbronn nicht europäische Kulturhaupstadt, aber es kann uns nicht schaden von Essen zu lernen“, eröffnete die SPD-Fraktionsvorsitzende Sibylle Mösse-Hagen die Sommerpressekonferenz im Kaffeehaus Hagen.

Dreihundert blau leuchtende, in den Boden eingelassene Glassteine weisen in der Essener Innenstadt den Weg zu den verschiedenen Kunst- und Kulturorten.

Sibylle Mösse-Hagen schlägt diese Art der Kennzeichnung eines Kulturpfades auch für Heilbronn vor.
Sie sei allemal spannender und attraktiver als einen Schilderwald.

Inzwischen lohne es sich, angesichts der Vielzahl von Kulturorten in unserer Stadt, Kulturinteressierten einen Wegweiser anzubieten.

Die 1. Station müsste selbstverständlich das älteste Kulturdenkmal Heilbronns, die Kilianskirche, an einem hoffentlich bald neu gestaltenden Kiliansplatz sein.
Weitere Stationen des „Heilbronner Kulturpfades“ wären der Deutschhof mit Museum und dem neuen Haus der Stadtgeschichte, die Brückenköpfe, die Experimenta, das Theater und die neue Kunsthalle. Ebenso die verschiedenen Kunstobjekte im öffentlichen Raum, wie z.B. das Stilling-Käthchen oder die Hoffleit-Skulptur am Bahnhof und vieles mehr.

Sibylle Mösse-Hagen erklärte, Sie werde diese Idee nun bei der Verwaltung einspeisen und deren Umsetzung prüfen lassen.

Abschließend meinte Sie augenzwinkernd, die SPD-Fraktion könne sich selbstverständlich auch rot leuchtende Glassteine vorstellen.

Sibylle Mösse-Hagen
SPD-Fraktionsvorsitzende

02.08.2010 in Kommunalpolitik

SPD-Losung: Erhalten und gestalten

 

Sommer – Pressekonferenz der SPD-Fraktion am 28.07.2010

SPD-Losung: Erhalten und gestalten

Über den reinen Denkmalschutz hinaus ist gerade eine Stadt wie Heilbronn verpflichtet, historische Bausubstanz zu erhalten und bei kritischen Neubauten durch sachkundigen Rat mit zu gestalten. Dieser doppelten Aufgabe kann die Verwaltung nach Ansicht der SPD-Gemeinderatsfraktion nur durch den Erlass einer Erhaltungssatzung und der Einberufung einer Gestaltungskommission gerecht werden.

Mit einer solchen Kommission wird in Heilbronn keineswegs Neuland betreten. Mit jeweils zwei ehrenamtlichen Vertretern der Architektenkammer und des Bundes Deutscher Architekten sowie einem auswärtigen Sachverständigen an der Spitze hat die Stadt vor einem knappen Jahrzehnt gute Erfahrungen gemacht, dieses drei bis vier Mal im Jahr tagende Gremium aus Kostengründen aber abgeschafft – jede Sitzung verursachte damals Kosten in Höhe von rund 500 Euro.

Diese Gestaltungskommission soll künftig sowohl bei problematischen Neubauten als auch vor dem Abriss historischer Bausubstanz gehört werden. Nicht alles, was alt ist, muss automatisch geschützt werden. Denkmalschutz allein reicht aber nicht aus, um erhaltenswerte Bauten vor dem Abriss zu bewahren. In Heilbronn sind derzeit 400 Gebäude in die vom Landesamt für Denkmalpflege geführte Liste eingetragen. Aus Heilbronner Sicht erhaltenswerte Gebäude finden jedoch keine Aufnahme in die Liste, wenn bessere Beispiele im Regierungsbezirk vorhanden sind. Nicht auszurotten ist daher auch das Missverständnis, dass Gebäude ohne Denkmalschutz zum Abriss freigegeben sind.

In Heilbronn hatte sich ein städtischer Mitarbeiter im Jahre 1975 die Mühe gemacht, eine Liste von 75 kunsthistorischen Gebäuden anzulegen, von denen 74 noch existieren. Aus Sicht der Verwaltung sind heute lediglich „vier Häuser von besonderer Bedeutung“.

Eine Begründung für diese Auswahl wurde leider nicht mitgeliefert. Sehr ausführlich wurde aber begründet, warum „schon aus formalen Gründen“ die Stadt „keine Satzung zum Schutz erhaltenswerter Gebäude erlassen“ könne.
Die SPD kann diese Argumentation nicht verstehen und nicht akzeptieren und hat deswegen gemeinsam mit den Grünen bereits Ende Mai den Antrag auf Erlass einer Erhaltungssatzung gestellt. Aus unerfindlichen Gründen fand dieser Antrag bis heute keinen Eingang in die Tagesordnung des Gemeinderats.

Gerd Kempf

02.08.2010 in Kommunalpolitik

Eisenbahnmuseum

 

Sommer – Pressekonferenz der SPD-Fraktion am 28.07.2010

Eisenbahnmuseum

In Böckingen hat sich über die letzten Jahre ein überregionaler Anziehungspunkt entwickelt. Das Süddeutsche Eisenbahnmuseum im Böckinger Bahnbogen zählt zu den 5 größten Einrichtungen dieser Art im ganzen Bundesgebiet. Durch den einzigartigen Rundlokschuppen mit seinen historischen Loks und die Drehscheibe ist das Museum ein besonderer Anziehungspunkt für Eisenbahnfreunde aus nah und fern. Vor Ort verschaffte sich die SPD-Fraktion jetzt einen Überblick über die Arbeit des Vereins und die erzielten Fortschritte in den letzten Jahren. Zahlreiche Veränderungen, wie die neue Verkehrsführung am Sonnenbrunnen, die Einbindung des Geländes in die Buga 2019 oder die Planungen der AVG werden in Zukunft das Eisenbahnmuseum direkt betreffen. Wir möchten, dass der Verein in diese Planungen mit einbezogen wird und seine Wünsche soweit möglich auch berücksichtigt werden. Dieses Kleinod, in dem es scheint, dass die Zeit stillgestanden hat, braucht einen eigenen Bahnanschluss und einen eigenen Bahnsteig. Dann könnte auch eine Vision wahr werden: Bei der Buga 2019 befördern Dampfsonderzüge des Eisenbahnmuseums die Besucher in die verschiedenen Bereiche des Ausstellungsgeländes. Über die bestehenden Gleisanlagen wären damit viele Bereiche der Buga auf diese außergewöhnliche Art und Weise zu erreichen.

Harald Pfeifer

19.07.2010 in Kommunalpolitik von SPD Ortsverein Böckingen

Eisenbahnmuseum

 

Von Stadtrat Harald Pfeifer

In Böckingen hat sich über die letzten Jahre ein überregionaler Anziehungspunkt entwickelt. Das Süddeutsche Eisenbahnmuseum im Böckinger Bahnbogen zählt zu den fünf größten Einrichtungen dieser Art im ganzen Bundesgebiet. Durch den einzigartigen Rundlokschuppen mit seinen historischen Loks und der Drehscheibe ist das Museum ein besonderer Anziehungspunkt für Eisenbahnfreunde aus nah und fern.

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