SPD Heilbronn

 

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften
am 04.12.2017

„Die Marbacher“ begeisterten bei den Heilbronner SPD-Senioren

Zu einem Jahresabschlusstreffen der besonderen Art hat, in dieser von Umbrüchen geprägten Zeit, die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt und Land eingeladen: Zu engagierten, demokratischen und kritischen Liedern, die zur Kultur der Sozialdemokratie gehören. Silke Ortwein und Bernhard Löffler, beide beim DGB Nordwürttemberg in verantwortlicher Position tätig, sind Teil der aus den NaturFreunden hervor gegangenen Musikgruppe „Die Marbacher“, die bekannt ist für „politische Lieder, die Stellung beziehen“. Schwungvoll und kreativ, mitreißend und nachdenklich unterhielten sie mit Gesang und Gitarre die über vierzig SPD-Senioren und Seniorinnen. Man spürte, dass die beiden mit viel Engagement und Spaß im Einsatz sind. Kein Wunder, denn neben „klassischen“ Arbeiter- und Protestliedern gaben sie doch auch selbst geschriebene und komponierte Werke zum Besten.

Ortwein und Bernhard Löffler interpretierten auf ihre Art auch bekannte Lieder von Hannes Wader und von Mikis Theodorakis und jenes Protestlied, das Joan Baez weltbekannt gemacht hat und eine wichtige Rolle in der US-Bürgerrechtsbewegung spielte und heute weltweit verwendet wird als musikalischer Protest gegen jede Art von Missständen: „We shall overcome“. Bei solch bekannten Liedern aus der Gewerkschafts-, Friedens- u. Umweltbewegung wurde lebhaft mitgesungen und kräftig applaudiert.

AG 60 plus - Vorsitzender Sieghart Brenner, der zu Beginn der Veranstaltung einen inhaltlichen Rückblick und einen Ausblick auf das Programm des nächsten Jahres gegeben hatte, bedankte sich bei Silke Ortwein und Bernhard Löffler nicht nur mit lobenden Worten, sondern auch mit einem Weinpräsent als Zeichen der Anerkennung. (hs)

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften
am 12.11.2017

Der Nordheimer Manfred Plieninger plädierte vor SPD-Senioren für Frieden

Krieg und Frieden ist und bleibt für die SPD-Senioren ein Kardinalthema – erst recht für diejenigen, die den Zweiten Weltkrieg und/oder die Nachkriegszeit miterlebt haben. Bei der November-Veranstaltung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt und Land im Böckinger Treff, dem früheren Böckinger Rathaus (und
ehemaliger Nazi-Zentrale), kam jetzt ein Zeitzeuge zu Wort, der einiges zum Kriegsende im Unterland 1944/45 zu berichten wusste: Manfred Plieninger aus der Heilbronner Nachbargemeinde Nordheim, Jahrgang 1932, seit über 50 Jahren SPD-Mitglied und 26 Jahre lang Gemeinderat.
Eine Geschichtsschreibung voller Kriege
„72 Jahre Frieden in Deutschland – das hat es noch nie gegeben!“ Manfred Plieninger wollte sich jedoch nicht mit dem Geschehen in seiner Lebenszeit begnügen, sondern das Phänomen von Kriegen grundsätzlich thematisieren. Als ersten Kriegstoten machte er Abel aus, der von Kain, dem ältesten Sohn von Adam und Eva erschlagen wurde. Die Bibel wie die Geschichtsschreibung ist voll von
Kriegen. Aber wenn es dann heißt, „Alexander der Große erobert Kleinasien“ oder „Cäsar schlägt die Gallier“ oder von Napoleons Kriegen die Rede ist, bekomme man ein falsches Bild von Kriegshelden. Auch die Verherrlichung von Luther und der Reformation sei zu hinterfragen, denn schließlich sei dies der Auslöser für den Dreißigjährigen Krieg (1616-1648) gewesen.
Dieser von vielfältigen politischen Interessen getragene verheerende Religionskrieg habe dazu geführt, dass die Hälfte der Bevölkerung in deutschen Landen ausgelöscht wurde und die Überlebenden völlig verarmt waren. Die Opferzahlen seien vergleichsweise um ein Mehrfaches höher gewesen als die in den beiden Weltkriegen und habe Mitteleuropa bestimmt um 100 Jahre zurückgeworfen.
Plieninger erinnerte an eine Reihe von weiteren Kriegen, die zumeist von den Machtgelüsten von Monarchen und Adligen ausgelöst und auf dem Rücken der Untertanen ausgetragen wurden: Pfälzer-, Spanischer- und Österreichischer Erbfolgekrieg, deutsch-österreichischer und deutsch-französischer Krieg. Auch weil ein Thronfolger ermordet wurde, kam es zum „großen Krieg“ von 1914/18 mit zehn Millionen Toten. Beendigung vor 99 Jahren am 11. 11. Und dann die weitere Kriegsfolge, der Aufstieg von Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus, bis Nazi-Deutschland am 1. September 1939 Polen überfiel und damit den Zweiten Weltkrieg entfachte, mit 55 Millionen Toten, davon 30 Millionen Opfer in der Zivilbevölkerung. Man habe also heute allen Grund, den 1. September als Antikriegstag zu bedenken. Das Kriegsende im Unterland 1944/45. Was hatte nun der Zweite Weltkrieg für Auswirkungen auf Heilbronn und die Region?
Manfred Plieninger listete auf: Der erste tote Soldat aus Heilbronn wurde bereits Anfang September 1939 gemeldet, der erste Ziviltote infolge Luftangriff am 17. Dezember 1940. Weitere Luftangriffe erfolgten im August 1941, im Mai 1942, im Februar 1943, US-Luftangriffen am10. September mit 279 Toten, vielfacher Alarm
wegen „Bomber-Karle“ im Herbst und schließlich die Angriffe der Royal Air Force am 4. Dezember 1944 mit fast 7000 Toten und Zerstörung der Altstadt Heilbronn. Der junge Plieninger fand kurz danach das verwüstete Bahnhofsviertel völlig menschenleer vor. Zwischendurch und danach immer wieder Traueranzeigen über
den „Heldentod für Führer, Volk und Vaterland“.
Nordheim lag zwar auch im Zielbereich feindlicher Bomber, wegen der Scheinanlage des Stuttgarter Bahnhofs bei Lauffen, doch blieb der Ort verschont, weil die Alliierten frühzeitig die Täuschung entdeckten. Plieninger konnte sich als Zwölfjähriger nochunmittelbar vor Kriegsende der sonst wohl tödlichen Verpflichtung als Melder
entziehen. Erst kam noch ein Haufen von versprengten Soldaten nach Nordheim, dann wurde Nordheim am 5.April 1945 nach schweren Kämpfen von französischen Einheiten besetzt. „Unsere Straße stand auf einmal voller Panzer, und dann befand man sich plötzlich auf der anderen Seite“, so Plieninger. Alsbald kam auch Nordheim unter
amerikanischer Besatzungsherrschaft. Mühsam gelang den vorrückenden Amerikanern ein Brückenschlag über den Neckar
nach Heilbronn. Nach elftägigem Kampf übernahm am 13. April die US-Militärregierung die Herrschaft über Heilbronn und setzte sofort den 1933 verjagten Oberbürgermeister Emil Beutinger wieder in das Verwaltungsamt ein. Plieninger versäumte nicht zu erwähnen, dass der rabiate Heilbronner NS-Kreisleiter Drauz auf der Flucht vor den Amerikanern noch am 6. April 1945 an der Schweinsbergstraße vier Bürger erschießen ließ, weil sie – auf Rat eines Offiziers –
weiße Fahnen aus dem Fenster gehängt hatten. Drauz wurde am 4. Dezember 1946 in Landsberg von einem US-Militärgericht zum Tode durch Erhängen verurteilt, und zwar wegen Mord an einem bei Neipperg abgestürzten US-Bomberpiloten. Die UNO sowie Krieg und Frieden nach 1945. Manfred Plieninger äußerte sich zwar zufrieden über die lange Friedenszeit in Deutschland und über die Aussöhnung und Freundschaft mit dem „Erbfeind“ Frankreich sowie über den schnellen Wiederaufbau, die Demokratisierung des
Staatswesens und den Aufstieg Deutschlands zu einer der stärksten
Wirtschaftsmächte und dominierender Stellung in der Europäischen Union mit politischer Anerkennung in der Weltgemeinschaft. Aber seit 1945 galt es auch, im Ost-West- Konflikt den „Kalten Krieg“ zu überstehen, der die Welt bis an den Rand des atomaren Abgrunds führte. Und dann gab es auch hunderte von regionalen Kriegen, meist Stellvertreterkriege der Supermächte oder anderer verfeindeter
Länder sowie Revolten und Bürgerkriege: Auch die maßgebliche Rolle unserer Befreier, der USA, in schlimmen Kriegen: Korea- und Vietnam-Krieg, Krieg in Afghanistan und im Irak. Schließlich erinnerte Plieninger daran, dass am 26. Juni 1945 in San Francisco mit der Unterzeichnung der Charta der Vereinen Nationen die UNO (United Nations Organization) gegründet wurde, entwickelt aus der „Erklärung der Vereinten Nationen“ (der Alliierten gegen Deutschland) vom 1.Januar 1942 mit damals 51 Unterzeichnern. Wichtigste Zeil der UNO mit ständigem Hauptsitz in New York ist –
laut Plieninger – die Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Staaten auf der Grundlage von Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Nationen. Doch das hat nicht verhindert, dass es zwischen den einzelnen der nahezu 200 Mitgliedsländern immer wieder zu Konflikten und Kriegen gekommen ist. Der Frieden ist und bleibt brüchig und verwundbar, aber er ist unser höchstes Gut“, so
Manfred Plieninger. Diesem Votum konnten die SPD-Senioren nur zustimmen. Und in einer regen Aussprache wussten viele von ihnen noch aus eigenem Erleben Erinnerungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit beizusteuern, wobei man sich in einer gewissen
Schicksalsgemeinschaft vereint sah – mit entsprechenden Forderungen an Partei- und Regierungspolitik.
(Helmut Sauter)

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften
am 07.10.2017

Sorgen und Ängste der Wähler ernst nehmen

SPD-Senioren diskutierten die Wahlniederlage ihrer Partei

„Die SPD ist mit ihren Themen nicht durchgedrungen.“ Auf diesen Nenner brachte Harald Friese bei einer Nachbetrachtung der Bundestagswahl in einer gut besuchten Diskussionsveranstaltung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt und Land seine Analyse des von der SPD eingefahrenen schlechtesten Wahlergebnisses ihrer Nachkriegsgeschichte. Der 72jährige Jurist Friese, seit über 50 Jahren SPD-Mitglied, war 14 Jahre lang Heilbronner Bürgermeister und von 1998 bis 2002 Bundestagsabgeordneter und ist u. a. Vorsitzender des SPD-Fraktion im Regionalverband Heilbronn-Franken.

Als traditionsreiche Volkspartei habe es die SPD nicht geschafft, die Menschen mit ihren Sorgen und Ängsten zu erreichen, die sie empfinden angesichts einer „aus den Fugen geratenen Welt“ und der rasanten gesellschaftlichen Veränderung, insbesondere durch Digitalisierung, aber auch durch den ungeordneten und als bedrohlich empfundenen Zustrom von Flüchtlingen, die mit soziale Zuwendungen bedacht würden, die anderen zum Teil verwehrt werden.

Dass Spitzenkandidat Martin Schulz die SPD als Partei der sozialen Gerechtigkeit herausgestellt habe, sei natürlich richtig, doch zu wenig konkret, meinte Friese. Man habe das Versagen der Politik der Großen Koalition in der Gerechtigkeitsfrage thematisieren müssen, so bei der Bekämpfung von Kapitalmarktverbrechen sowie im Hinblick auf höheren Spitzensteuersatz, Vermögens- und Erbschaftssteuer. Wenn solidarischer Zusammenhalt zu einer historischen Reminiszenz verkomme und individuelles Gewinnstreben die Oberhand gewinne, zerstöre dies den gesellschaft-lichen Zusammenhalt, die Glaubwürdigkeit für ein Leben in sozialer Sicherheit. Parteien und Demokratie lebten aber vom Vertrauen, das einmal verloren, nur schwer zurückzugewinnen sei.

Mit der vorschnellen Entscheidung für die Opposition, so nachvollziehbar sie sei, habe sich die SPD für diese Legislaturperiode aus der politischen Gesprächskultur verabschiedet, befürchtete Fiese. Es komme nun darauf an, mit den richtigen Leuten ein inhaltlich griffiges und glaubwürdiges Konzept für eine neuerliche Regierungs-fähigkeit zu erarbeiten und geschickt zu kommunizieren.

In der Diskussion benannten die SPD-Senioren eine Reihe von Gründen, die der AfD auch auf Kosten der SPD zu dem zweistelligen Wahlergebnis verhalfen haben. Solche Proteststimmen seien besonders häufig in Wahlbezirken mit vorwiegend Russlanddeutschen oder „abgehängten Milieus“. Zudem spiele in Heilbronn der überdurchschnittlich hohe Anteil von Zugewanderten, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, eine Rolle für ein verbreitetes Gefühl der Verunsicherung.

Kritik wurde aber auch geübt an der „ungerechten“ Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl, die dem bewährten Heilbronner Abgeordneten Josip Juratovic beinahe das Mandat gekostet habe. Mit ihm wolle man aber weiter für eine bessere Politik der Gerechtigkeit kämpfen. Darüber waren sich die SPD-Senioren einig. (hs)

ArbeitsgemeinschaftenWie wollen wir in Zukunft leben?

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften
am 22.07.2017

Generationengerecht, lebenswert, bezahlbar!
So lautete der Titel einer Podiumsdiskussion, zu der die SPD 60 plus Baden-Württemberg nach Heilbronn eingeladen hatte. Mit dabei waren Lukas Siebenkotten (Direktor des Deutschen Mieterbundes) und Daniel Born MdL (Wohnungspolitischer Sprecher der SPD-
Landtagsfraktion). Der 60 plus Landesvorsitzende Lothar Binding (MdB) führte ins Thema ein, die Moderation hatte Sieghart Brenner, Kreisvorsitzender der SPD 60 plus Heilbronn. Dass bezahlbarer Wohnraum knapp wird, war eine vorhersehbare Entwicklung. Seit der EU-Osterweiterung sind rund 2,5 Mio. Menschen nach Deutschland gekommen. Flüchtlinge machen aber nur einen sehr geringen Teil daran aus, überwiegend handelt es sich um europäische Binnenwanderung, hauptsächlich von Arbeitskräften aus Osteuropa. Leider haben Regierungen verschiedener Couleurs nicht vorausschauend agiert, betonte Lukas Siebenkotten. Die Förderung des Sozialen Wohnungsbaus sei seit Jahrzehnten stark zurückgefahren, öffentliche Gelder oftmals sogar zweckentfremdet worden. Verschärfend komme hinzu, dass nach 20 Jahren Sozialwohnungen wieder in den freien Markt übergehen. Der Bestand nehme also faktisch jährlich ab. Mittlerweile habe die Bundesregierung erste Schritte unternommen: Das Bündnis für
bezahlbares Wohnen, soziale Wohnraumförderung, Wohngelderhöhung und Mietpreisbremse sollen entgegenwirken. Siebenkotten bedauerte, dass diese an sich sinnvollen Instrumente auf Betreiben von CDU und CSU stark verwässert wurden. Weder
eine degressive Abschreibung noch eine Auskunftspflicht des Vermieters seien in der Koalition durchsetzbar gewesen.
Auch wenn oft so tituliert, sei Baden-Württemberg nicht das Land der Häuslesbauer. Die Mietquote betrage immerhin 50 %, sagte Daniel Born. Bezahlbare Wohnungen gebe es vorwiegend im ländlichen Raum. Dort entstünden reine Schlafstädte, zum Nachteil der
Ortsgemeinschaft. Die Innenstädte verödeten, Orte dehnten sich dagegen immer weiter aus. Diesem Flächenfraß müsse entgegengewirkt werden. Die Lage im Land ist dramatisch:
Obwohl die Bundesmittel verdreifacht wurden, hat die Landesregierung die Gelder für den Sozialen Wohnungsbau um 20 Mio. gekürzt, kritisierte Born. Aber was können Kommunen,
Land und Bund tun? Born könnte sich vorstellen, die Mietbindung auf 30 Jahre zu erhöhen, damit Sozialwohnungen länger im Bestand bleiben. Die Landesbauordnung müsse durchforstet werden, sie enthalte Elemente, die das Bauen verteuern. Barrierefreiheit müsse
aber auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Auch eine Grundsteuer für Bestandsgrundstücke, die nicht bebaut werden, könne er sich vorstellen. Außerdem plädierte er für mehr Flexibilität beim Bauen, damit Wohnungen und Gebäude leichter den verschiedenen Lebensabschnitten angepasst werden können. In der lebhaften Diskussion brachten u. a. der Vorsitzende des Heilbronner Mieterbundes, Alfred Huber, der SPD Stadtrat Herbert Tabler, sowie einige Einheimische ihre lokale Sichtweise zur Wohnungssituation vor. Den Wortbeiträgen war zu entnehmen, dass auch hier die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt - mit allen zuvor geschilderten Problemen - zutrifft, Stadtverwaltung und Gemeinderat sich aber grundsätzlich bemühen, den Zustand zu verbessern. Vor allem die städtische Tochter „Stadtsiedlung Heilbronn GmbH“ widme sich aktuell und verstärkt dem Bau von bezahlbaren Wohnungen.
(Dr. Gudrun Igel-Mann)

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften
am 10.06.2017


Ein Rekordbesuch von über 50 Personen zeigte das große Interesse an der Veranstaltung "Vom Umgang mit dem Islam und Muslimen" der SPD-AG 60plus. Dr. Hussein Hamdan verstand es denn auch, Situation und Struktur des Islam in Deutschland und speziell im Unterland verständlich zu machen. Dr. Hamdan, mit sieben Jahren aus dem Libanon nach Deutschland gekommen, studierte und promovierte in Tübingen über den „Christlich-islamischem Dialog“ und ist seit 2012 an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig. Der Islam ist mit weltweit 1,6 Milliarden Angehörigen die zweitgrößte Religionsgemeinschaft, und wie das Christentum in zahlreiche Glaubensrichtungen - auch regional bedingt - aufgesplittert. In Deutschland gibt es derzeit 4,4 bis 4,7 Millionen Muslime, also 5,5 bis 6,0 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dr. Hamdan informierte über die Islamverbände in Deutschland und deren Aktivitäten im Unterland. Besonderen Zuspruch erhielt Dr. Hamdan für seine Thesen zur Integration: „In einer zunehmend multiethnisch ausgerichteten Gesellschaft gehört es dazu, dass man aufeinander zugeht, nicht übereinander, sondern miteinander spricht. Bei den entscheidenden Werten unserer aufnehmenden Gesellschaft dürfe es keine Kompromisse geben. Die Akzeptanz des deutschen Grundgesetzes ist unverhandelbar“.
 

Unsere Abgeordneten

 

Termine

Alle Termine öffnen.

12.12.2017, 19:00 Uhr Sitzung Kreisverband Heilbronn-Stadt

13.01.2018, 16:30 Uhr Winterfeier/Helferfest SPD OV Böckingen

24.03.2018, 15:00 Uhr Mitgliederversammlung SPD OV Böckingen

 

Die SPD neu denken: SPD++