27.04.2017 in Gemeinderatsfraktion von SPD Ortsverein Böckingen

Bahnbogen Böckingen

 

Antrag der SPD Fraktion zur Gemeinderat Drucksache Nr. 48 Bahnbogen Böckingen

Für die SPD Fraktion stelle ich zur GR-Drucksache Nr. 48 folgenden Antrag:

Im Bereich Sonnenbrunnen werden die Grün- und Freiraumplanungen zur Verkehrslösung, zur Aufwertung des Süddeutschen Eisenbahnmuseums und des Bahnbogen Böckingen Süd so vernetzt, dass eine durchgängige Freianlage entsteht. Die abgeglichene Planung wird zeitnah dem Bezirksbeirat und dem Bauausschuß, sowie dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Die Verwaltung macht dem Gemeinderat einen Vorschlag, welche Mittel aus den oben genannten Planungsbereichen gegebenenfalls zur Gesamtfinanzierung des Projekts zusammengezogen werden können.

Eine Begründung des Antrags erfolgte mündlich in der Gemeinderatssitzung vom 30.03.2017.

Begründung:

Böckingen musste bei der BUGA-Planung Federn lassen und auch bei der Informationsveranstaltung am 15.03.2017 haben einige Bürger(innen) aus Enttäuschung die Veranstaltung verlassen.

Wie in der Drucksache erläutert stehen zur Gestaltung des Bahnbogens 800.000,00€ zur Verfügung. Allerdings gehen für die Planung und Beseitigung von Altlasten 350.000,00€ ab.

Weitere 700.000,00€ stehen im Haushalt der BUGA2019 für die Aufwertung des Geländes um das SEH und zum Bau eines temporären Bahnsteiges beim Lokschuppen während der BUGA zur Verfügung. Bei der Verkehrslösung Sonnenbrunnen sind weitere Mittel zum Straßen-Begleitgrün enthalten.

Mit diesem Antrag möchten wir eine Vernetzung der Planungen und der Mittel damit auch der Bereich um den Lokschuppen aufgewertet werden kann. Zumal es noch nicht klar ist, ob eine Dampflok überhaupt von Böckingen zur BUGA fahren kann.

Darum bitten wir um Zustimmung zu unserem Antrag.

(Foto: Heilbronner Stimme)

25.04.2017 in Kreisverband von Jusos Heilbronn

Meine ersten 100 Tage als Genossin

 

Anfang diesen Jahres konnten wir Mareike als neue Juso begrüßen. Wie sind die ersten Monate eines Juso-Neumitgliedes? Wieso hat sie sich für uns entschieden? Mareike beschreibt in diesen Artikel ihre Beweggründe und ihre ersten "100 Tage als Genossin".

Ein Bericht von Mareike Hund

Aufgewachsen bin ich in einer der Generationen, der man immer vorwirft, sich überhaupt nicht für Politik zu interessieren. Leider muss ich sagen, habe ich das auch lange so erlebt. Für mich war Politik von jeher ein Thema. Meine Familie hat mich aber auch schon früh in Diskussionen mit eingebunden. Das Verständnis und Interesse war also schon immer da. Der Gedanke, in eine Partei einzutreten kam mir schon recht früh. Wenn ich mich von so wenigen dafür faszinieren kann, wäre es auch meine Aufgabe etwas zu tun. Dieses Gefühl hatte ich immer.

Das was mich letztlich dazu gebracht hat, das Mitgliedsformular auszufüllen, waren die offensichtlichen, aktuellen, politischen Geschehnisse. Diskutieren ist wichtig und der erste Schritt für alles, es reicht aber nicht aus gegen Brexit – Stimmung, wahnsinnige Möchtegern –Diktatoren und den weltweiten Rechtsruck.

18.04.2017 in Europa von Jusos Heilbronn

Wie wollen wir im Europa der Zukunft leben?

 

Am 13. April 2017 haben wir Jusos in unserer Kreisversammlung uns mit der Zukunft der europäischen Union befasst. Dazu stellen wir uns die Frage, was für eine EU wir wollen. Ein weiter wie bisher, oder mehr und mehr gemeinsam?

Ein Kommentar von Fellanza Podrimja

Vor 60 Jahren haben die Gründerväter der EU beschlossen, den Kontinent mit der Macht des Rechts und nicht durch den Gebrauch von Waffen zu einen. Wir können stolz auf das sein, was wir seitdem erreicht haben.“ Mit diesen Worten legte  EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Weißbuch zur Zukunft Europas vor. Hierin werden mögliche Szenarien einer gemeinsamen (oder eben nicht gemeinsamen) EUropäischen Zukunft geschildert.

Wie wir leben wollen, somit die Zukunft der EU und unsere eigene gestalten möchten, liegt tatsächlich in unseren Händen: Brüssel und Berlin sind keine abstrakten Gebilde, sondern politische Institutionen, deren Handeln von uns mitbeeinflusst werden. In welchen Politikbereichen es an mehr Zusammenarbeit bedarf, damit Herausforderungen rascher und effektiver begegnet wird, ist zwar Gegenstand politischer Debatten unter den EU27, doch wir als Jusos können und wollen ebenso Teil dieser Debatte sein. Um dem aufkommenden Populismus europaweit entgegenzuwirken, bedarf es heute mehr denn je unseres politischen und zivilgesellschaftlichem Engagement. Wir müssen offene Debatten über die Ursachen des europaweiten Rechtsrucks führen, um den Gefahren dessen entgegenwirken zu können. Grundlage eines friedlichen Gemeinwesens ist der soziale Frieden. Dieser kann, so sind wir überzeugt, nur durch europaweite Chancengleichheit sichergestellt werden. Das Selbstverständnis der EU soll sich in erster Linie durch gemeinsame, soziale Werte definieren und nicht allein über die Stärke des Marktes. Eine funktionierende EU-Binnenwirtschaft mit starker, globaler Wirtschaftsposition soll allen EU-Bürgern zugute kommen und ist somit Ziel für die EU, darf aber nicht zum alleinigen Sinn und Zweck verkommen. Priorität muss die Bewahrung der europäischen Leitidee „nie wieder Krieg auf europäischem Boden“ sein und damit geht einher, dass wir sozialen Frieden brauchen. Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann wahrscheinlich, dass wirtschaftliche Unzufriedenheit und Perspektivlosigkeit rechte und nationalistische Lager stärken. Die Aufgabe der sozialdemokratischen Kräfte ist es den Menschen europaweit aufzuzeigen, dass ein Miteinander immer stärker als ein Gegeneinander ist. Auch für die Politik der SPD bedarf hin und wieder an Nachbesserungen: Die Jusos werden als wichtiger Teil der SPD für eine Verbesserung der Sozialpolitik Europas eintreten, mit dem Ziel, dass die Bürger einer gemeinsame EU, diese auch als beste Form für ein gerechtes und friedliches Miteinander unterstützen. Wir setzen uns für eine EU die mehr und mehr zusammenwächst und gemeinsam handelt-wirtschaftlich und sozial!
 

10.04.2017 in Kreisverband

Jahresempfang der SPD Kreisverbände Heilbronn

 

Am vergangenen Wochenende fand der Jahresempfang der beiden SPD-Kreisverbände HN-Stadt- und Landkreis statt. Nach Grußworten von Rainer Hinderer, OB Harry Mergel und Josip Juratovic hielt Leni Breymaier eine tolle Rede zu sozialer Gerechtigkeit und sozialem Ausgleich. Der Empfang war eine "runde" Sache und unsere Gäste in bester Stimmung. Danke für den schönen Nachmittag an alle Beteiligten und Gäste!

31.03.2017 in Ortsverein von SPD Ortsverein Böckingen

Bestattungskultur im Wandel

 

Heilbronn: Westfriedhof | Der SPD Ortsverein Böckingen und das Abgeordnetenbüro Hinderer luden zur Führung "Bestattungskultur im Wandel" auf den Böckinger Westfriedhof ein. Knapp einhundert Teilnehmer zählte Rainer Hinderer, Landtagsabgeordneter der SPD im Wahlkreis Heilbronn. Er bedankte sich für die Organisation durch den 1. stellvertretenden Vorsitzenden des OV Böckingen, Markus Rieger. Während beide den Schlußworten von Pfarrer Hans-Jörg Eiding lauschten, war die Menge auch nach 90 Minuten Führung noch sehr aufmerksam. Bei herrlichem Sonnenschein startete die Begehung an der Aussegnungshalle mit einführenden Worten von Gärtnermeister Stefan Widmann. Er ging insbesondere auf die Wertigkeit und Würde einer Bestattung ein. Vielen ist oft nicht bewußt, welche Bestattungsvariante sie wählen und welche Konsequenzen daraus entstehen. So möchten viele dem Verstorbenen etwas zurückgeben, in Form von Blumen oder Grabschmuck. Dies ist bei manchen Bestattungsvarianten jedoch nicht vorgesehen. Daher ist eine frühzeitige Information über die Form der Bestattung enorm wichtig. Gemeinderat, Herbert Tabler, erläuterte als nächstes die Nutzung der Kolumbarien. Weiter ging es über die Urnengräber zu den muslimischen Gräbern. Der Weg führte zurück über die Kirschen- und Narzissenwiese, sowie den Gräbern unter Bäumen.

Unsere Abgeordneten