Taxis-Areal bleibt Problemkind

Veröffentlicht am 10.09.2007 in Allgemein

Ein Handwerker-Hof, bei dem Synergieeffekte genutzt werden können: Das ist es, was sich die SPD-Ortsgruppe Horkheim für das Taxis-Areal wünscht. Seit zehn Jahren liegt das etwa ein Hektar große Gelände bereits brach. Eine Änderung ist nicht in Sicht, berichtete Karl Kühner von der SPD bei der kommunalpolitischen Radtour durch Horkheim.

Gerade einmal zu acht machten sich Christian Eheim, Vorsitzender der Ortsgruppe, sowie Karl Kühner und Gudrun Barth von der Ortsgruppe und Stadträtin Tanja Sagasser mit ihrem Drahtesel auf den Weg.

Suche nach Investor Der erste Stopp galt auch gleich dem brachliegenden Areal im Horkheimer Gewerbegebiet. „Das Gelände gehört derzeit der BayWa AG. Die suchen einen Investor, finden aber niemanden“, erklärte Kühner den Teilnehmern. „Dieser Punkt steht bei uns auf der Agenda ganz oben“, berichtete Christian Eheim.

Weiter ging es zum Recyclinghof. „Die Öffnungszeiten sind gut, so wie sie jetzt sind“, war die einhellige Meinung. Mittwochnachmittags und Samstagvormittags kann man dort seinen Wertstoffmüll los werden.

Begutachtet wurde auf der Strecke auch der neue Fahrbahnbelag an der Hohenloher Straße. „Das haben wir im letzten Jahr bei der Fahrt bemerkt und heute ist sie passend zur neuen Fahrt fertig“, freute sich Eheim.

Nicht ganz so erfreulich stellte sich der Zustand beim Wasserspielplatz am Heilbronner Weg dar. Er wird zurzeit kaum von den Kindern angenommen. „Grundsätzlich finde ich Naturspielplätze ja toll, aber der hier wird einfach nicht benutzt“,bedauerte Tanja Sagasser . Sie wolle diesen Punkt deshalb bei der nächsten Sitzung ansprechen.

Lob für Awo Wenige Minuten später stand man vor dem Kindergarten Baltenstraße. „Mit der Awo wurde meiner Ansicht nach ein guter Träger gefunden. Sie zeigen ihre Kompetenzen unter anderem bei den Kinderfreizeiten“, so Kühner. Die Teilnehmer stimmten zu. Ebenso wie den Arbeiten, die in der Horkheimer Stauwehrhalle dringend nötig wären. „Die Halle ist jetzt 33 Jahre alt und ist eine der Hallen, die in der Region am meisten frequentiert wird. Hier gibt es Handlungsbedarf“, betonte Karl Kühner, Kassier der Ortsgruppe. Der Bühnenboden müsste erneuert werden, ebenso sollte die Halle barrierefrei gemacht werden. Kleine Renovierungsarbeiten stehen ebenso auf dem Plan.

Absolut zufrieden zeigte sich die Radel-Truppe aber mit dem neuen Friedhof. „Der ist wirklich schön geworden“, freuten sich Christian Eheim und Gudrun Barth. „Es erinnert nun an eine Parkanlage. Selbst der Schulweg führt da durch“, berichtete Barth zufrieden.

Weitere Beanstandungen oder Probleme erkannte die Radel-Gruppe auf ihrem Weg durch den kleinen Stadtteil nicht. Nach einer guten Stunde kehrten sie zurück zum Ausgangspunkt, dem Dachreiterbrunnen in Horkheim.

(Artikel aus der "Heilbronner Stimme" von Julia Spors)

 

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