Ein anregender Schulbesuch

Veröffentlicht am 05.05.2010 in Pressemitteilungen

Neckargartacher SPD und Heilbronner Gemeinderatsfraktion besuchen Albrecht-Dürer-Schule

Die Holzverkleidung der Außenfassade am Anbau der Albrecht Dürer Grund-, Haupt- und Werkrealschule in Neckargartach sieht momentan nicht gerade einladend aus und bedarf dringend der Renovierung. Dies notierte sich Herbert Burkhardt, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, der die Schule besuchte und nicht nur seine Vorstandsmitglieder Bernhard Stadler und Dr. Erhard Jöst, sondern gleich die gesamte SPD-Gemeinderatsfraktion des Heilbronner Stadtrats mitbrachte.

Nachdem die Delegation trotz der wenig einladenden Fassade das Schulhaus betreten hatte, war sie von der positiven Atmosphäre des Gebäudes und den vielen Lernanreizen angetan. Stolz präsentierte die Schulleiterin Tanja Wiedmann zusammen mit ihrem Hausmeister Udo Heyd bei einem Rundgang den Besuchern den bepflanzten und mit Spielgeräten ausgestatteten Schulhof als Schmuckstück der Anlage. In ihrem Vortrag erläuterte sie ihren Gästen kompetent das Schulprofil und legte überzeugend das pädagogische Leitbild dar, das eine Einzelbetreuung der Schüler gewährleistet. Aber auch die Problembereiche mit einer zum Teil schwierigen Schülerklientel wurden offen gelegt und mit den Kommunalpolitikern diskutiert.

Insgesamt 450 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Albrecht-Dürer-Schule und sind in 23 Klassen aufgeteilt. Die Senkung des Klassenteilers im Grundschulbereich brachte den Lehrkräften eine Arbeitserleichterung. Seit dem Jahr 1999 werden die Pädagogen durch Schulsozialarbeiter, seit 2001 durch Schulpsychologen unterstützt. Außerdem besteht ein Inklusionsprojekt mit der Alice-Salome-Schule für Erziehungshilfe und in der Dürer-Schule ist ein Zentrum für Lese- und Rechtschreibschwäche eingerichtet. Tanja Wiedmann wies auch darauf hin, dass ihre Schule die Zusammenarbeit mit den Neckargartacher Vereinen ausbauen wird.

Die bestehende Ganztagesbetreuung, die von circa einem Drittel der Schülerschaft angenommen wird, bietet eine Vielzahl von Angeboten, die von der Hausaufgabenbetreuung über Sprachförderungsprogramme und Projekte im musisch-künstlerischen Bereich bis zur Ausgabe von Mittagessen reicht. Die Schulleiterin verwies darauf, dass die Ganztagesbetreuung in der Grundschule auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruht und keine verpflichtende Ganztagesschule darstellt. Da künftig Schülerströme aus Frankenbach an die Dürer-Schule gelenkt werden sollen, ist damit zu rechnen, dass die Zweizügigkeit ausgebaut wird. Als SPD-Stadtrat, aber auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Ortskartells sagte Herbert Burkhardt der Schulleiterin seine volle Unterstützung beim Ausbau der Werkrealschule zu.

 

Homepage SPD Neckargartach

Unsere Abgeordneten