SPD Heilbronn

 

Veröffentlicht in Ortsverein
am 15.01.2018 von SPD Ortsverein Böckingen

Josip Juratovic (Mitglied des Bundestag/SPD) ließ es sich nicht nehmen um persönlich die Parteibücher an die Neumitglieder, im Rahmen der Winterfeier des SPD Ortsverein Böckingen, zu übergeben. Vier von insgesamt sechs der neu eingtretetenen Bürgerinnen und Bürger nach der Bundestagswahl, konnten das Parteibuch überreicht werden. Juratovic kam direkt aus Berlin und berichtete impulsiv von den Sondierungsverhandlungen. Die Eröffnungsrede zur diesjährigen Winterfeier hielt der stellvertretende Vorsitzende, Markus Rieger. Unter anderem erwähnte er die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins. Nicht zuletzt durch diese gut organisierten Veranstaltungen konnten zwei Neumitglieder gewonnen werden. Die Winterfeier dient seit einigen Jahren zugleich als Helferfest für die vielen engagierten Helfer(innen) beim alljährlichen Wasserturmfest. "Wichtig ist die Wertschätzung dieser ehrenamtlichen Arbeit", so der erste Vorsitzende, Harald Pfeifer. Ein besonderer Dank ging an die fleissigen JUSOS und zwei weiblichen Mitgliedern wurden für besondere Verdienste ein Blumenstrauß als Dank für ihre Arbeit übergeben. Die Gemeinderäte Herbert Tabler und Markus Scheffler mischten sich ebenso unter die Anwesenden, wie auch Bezirksbeiratssprecher, Matthias Suleder, und Bezirksbeirat Fatih Bingöl. 

Veröffentlicht in Veranstaltungen
am 09.12.2017 von SPD Ortsverein Böckingen

Zum zweiten Nikolaus-Preisbinokel des SPD Ortsvereins Böckingen fanden knapp zwanzig Teilnehmer den Weg ins Böckinger Bürgerhaus. Der Großteil war bereits 2016 mit von der Partie. Es waren aber auch einige neue Gesichter zu sehen. Die Teilnehmer fanden sowohl vom Landkreis, als auch vom Stadtgebiet und nicht zuletzt aus Böckingen, den Weg ins Zentrum des größten Heilbronner Stadtteils. Das gemütliche Ambiente im Rombach-Zimmer, die dekorative Gestaltung der Sachpreise und die herzliche Atmosphäre waren Indiz für einen reibungslosen Ablauf des Abends. Organisator, Markus Rieger hatte die Idee das traditionsreiche, schwäbische Kartenspiel wieder mehr ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zur rufen. Mit seinem Team um die Ortsvereinsmitglieder, Martina Rieger und Marina Naumann, organisierte er die Veranstaltung und konnte mit einem hochwertigen Gewinnangebot aufwarten. Ein Dank geht an dieser Stelle an die beteiligten Unternehmen für die Sachpreis-Spenden: Böckinger Besen Petra Nothwang, Hair2000 Nicole Berg, Catering Service Peter Baumgärtner, Biberacher Mineralbrunnen Kilper GmbH & Co, Boutique Tanja Hanke und Gunkel GmbH - Natursäfte!!! So durfte jeder Teilnehmer mit einem Präsent die Heimreise antreten. Siegerin wurde, wie im letzten Jahr, Halyne Albrecht aus Herbolzheim, vor Claudia Kronwald aus Zaberfeld und Gabi Fuchs aus Böckingen. So scheint diese Veranstaltung einen festen Platz im Veranstaltungskalender der SPD Böckingen zu finden.

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften
am 04.12.2017

„Die Marbacher“ begeisterten bei den Heilbronner SPD-Senioren

Zu einem Jahresabschlusstreffen der besonderen Art hat, in dieser von Umbrüchen geprägten Zeit, die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt und Land eingeladen: Zu engagierten, demokratischen und kritischen Liedern, die zur Kultur der Sozialdemokratie gehören. Silke Ortwein und Bernhard Löffler, beide beim DGB Nordwürttemberg in verantwortlicher Position tätig, sind Teil der aus den NaturFreunden hervor gegangenen Musikgruppe „Die Marbacher“, die bekannt ist für „politische Lieder, die Stellung beziehen“. Schwungvoll und kreativ, mitreißend und nachdenklich unterhielten sie mit Gesang und Gitarre die über vierzig SPD-Senioren und Seniorinnen. Man spürte, dass die beiden mit viel Engagement und Spaß im Einsatz sind. Kein Wunder, denn neben „klassischen“ Arbeiter- und Protestliedern gaben sie doch auch selbst geschriebene und komponierte Werke zum Besten.

Ortwein und Bernhard Löffler interpretierten auf ihre Art auch bekannte Lieder von Hannes Wader und von Mikis Theodorakis und jenes Protestlied, das Joan Baez weltbekannt gemacht hat und eine wichtige Rolle in der US-Bürgerrechtsbewegung spielte und heute weltweit verwendet wird als musikalischer Protest gegen jede Art von Missständen: „We shall overcome“. Bei solch bekannten Liedern aus der Gewerkschafts-, Friedens- u. Umweltbewegung wurde lebhaft mitgesungen und kräftig applaudiert.

AG 60 plus - Vorsitzender Sieghart Brenner, der zu Beginn der Veranstaltung einen inhaltlichen Rückblick und einen Ausblick auf das Programm des nächsten Jahres gegeben hatte, bedankte sich bei Silke Ortwein und Bernhard Löffler nicht nur mit lobenden Worten, sondern auch mit einem Weinpräsent als Zeichen der Anerkennung. (hs)

OrtsvereinBankeinweihung

Veröffentlicht in Ortsverein
am 12.11.2017 von SPD Ortsverein Böckingen

Die Idee stammte von SPD-Stadtrat Herbert Tabler. Im Kreuzgrund wohnende Menschen, die unter anderem im Kaufland an der Neckargartacher Straße einkaufen, haben per pedes lange Wege zurückzulegen. Dies mit schwerer Einkaufstasche im Schleptau gestaltet sich oft als sehr anstrengend. Daher wurde eine Sitzbank, in Höhe der Wendeplatte des Reiherweges, vom Grünflächenamt Heilbronn auf Steinplatten montiert. Diese Kosten hatte der SPD Ortsverein Böckingen in Form einer Spende übernommen. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse zeigte sich der gute Zusammenhalt der Stadt- und Bezirksbeiräte in Böckingen. Alle waren anwesend und haben zusammengeholfen. Markus Scheffler, Harald Pfeifer und Herbert Tabler als amtierende Stadträte, sowie Bezirksbeiratssprecher Matthias Suleder mit den Bezirksbeiräten Fatih Bingöl, dessen Sohn Burak Bingöl (Jugendgemeinderat), und Markus Rieger, der die Organisation dieser Aktion übernommen hatte. "Eine lobenswerte Aktion des Böckinger Ortsvereins", merkte Rainer Hinderer, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender, hierzu an. Zunächst wurde das Widmungsschild angebracht, es folgten kurze Worte des Ortsvereinsvorsitzenden, Harald Pfeifer, um abschliessend mit den Saft- und Schaumweinspenden der Firma Gunkel Natursäfte anstossen zu können.

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften
am 12.11.2017

Der Nordheimer Manfred Plieninger plädierte vor SPD-Senioren für Frieden

Krieg und Frieden ist und bleibt für die SPD-Senioren ein Kardinalthema – erst recht für diejenigen, die den Zweiten Weltkrieg und/oder die Nachkriegszeit miterlebt haben. Bei der November-Veranstaltung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt und Land im Böckinger Treff, dem früheren Böckinger Rathaus (und
ehemaliger Nazi-Zentrale), kam jetzt ein Zeitzeuge zu Wort, der einiges zum Kriegsende im Unterland 1944/45 zu berichten wusste: Manfred Plieninger aus der Heilbronner Nachbargemeinde Nordheim, Jahrgang 1932, seit über 50 Jahren SPD-Mitglied und 26 Jahre lang Gemeinderat.
Eine Geschichtsschreibung voller Kriege
„72 Jahre Frieden in Deutschland – das hat es noch nie gegeben!“ Manfred Plieninger wollte sich jedoch nicht mit dem Geschehen in seiner Lebenszeit begnügen, sondern das Phänomen von Kriegen grundsätzlich thematisieren. Als ersten Kriegstoten machte er Abel aus, der von Kain, dem ältesten Sohn von Adam und Eva erschlagen wurde. Die Bibel wie die Geschichtsschreibung ist voll von
Kriegen. Aber wenn es dann heißt, „Alexander der Große erobert Kleinasien“ oder „Cäsar schlägt die Gallier“ oder von Napoleons Kriegen die Rede ist, bekomme man ein falsches Bild von Kriegshelden. Auch die Verherrlichung von Luther und der Reformation sei zu hinterfragen, denn schließlich sei dies der Auslöser für den Dreißigjährigen Krieg (1616-1648) gewesen.
Dieser von vielfältigen politischen Interessen getragene verheerende Religionskrieg habe dazu geführt, dass die Hälfte der Bevölkerung in deutschen Landen ausgelöscht wurde und die Überlebenden völlig verarmt waren. Die Opferzahlen seien vergleichsweise um ein Mehrfaches höher gewesen als die in den beiden Weltkriegen und habe Mitteleuropa bestimmt um 100 Jahre zurückgeworfen.
Plieninger erinnerte an eine Reihe von weiteren Kriegen, die zumeist von den Machtgelüsten von Monarchen und Adligen ausgelöst und auf dem Rücken der Untertanen ausgetragen wurden: Pfälzer-, Spanischer- und Österreichischer Erbfolgekrieg, deutsch-österreichischer und deutsch-französischer Krieg. Auch weil ein Thronfolger ermordet wurde, kam es zum „großen Krieg“ von 1914/18 mit zehn Millionen Toten. Beendigung vor 99 Jahren am 11. 11. Und dann die weitere Kriegsfolge, der Aufstieg von Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus, bis Nazi-Deutschland am 1. September 1939 Polen überfiel und damit den Zweiten Weltkrieg entfachte, mit 55 Millionen Toten, davon 30 Millionen Opfer in der Zivilbevölkerung. Man habe also heute allen Grund, den 1. September als Antikriegstag zu bedenken. Das Kriegsende im Unterland 1944/45. Was hatte nun der Zweite Weltkrieg für Auswirkungen auf Heilbronn und die Region?
Manfred Plieninger listete auf: Der erste tote Soldat aus Heilbronn wurde bereits Anfang September 1939 gemeldet, der erste Ziviltote infolge Luftangriff am 17. Dezember 1940. Weitere Luftangriffe erfolgten im August 1941, im Mai 1942, im Februar 1943, US-Luftangriffen am10. September mit 279 Toten, vielfacher Alarm
wegen „Bomber-Karle“ im Herbst und schließlich die Angriffe der Royal Air Force am 4. Dezember 1944 mit fast 7000 Toten und Zerstörung der Altstadt Heilbronn. Der junge Plieninger fand kurz danach das verwüstete Bahnhofsviertel völlig menschenleer vor. Zwischendurch und danach immer wieder Traueranzeigen über
den „Heldentod für Führer, Volk und Vaterland“.
Nordheim lag zwar auch im Zielbereich feindlicher Bomber, wegen der Scheinanlage des Stuttgarter Bahnhofs bei Lauffen, doch blieb der Ort verschont, weil die Alliierten frühzeitig die Täuschung entdeckten. Plieninger konnte sich als Zwölfjähriger nochunmittelbar vor Kriegsende der sonst wohl tödlichen Verpflichtung als Melder
entziehen. Erst kam noch ein Haufen von versprengten Soldaten nach Nordheim, dann wurde Nordheim am 5.April 1945 nach schweren Kämpfen von französischen Einheiten besetzt. „Unsere Straße stand auf einmal voller Panzer, und dann befand man sich plötzlich auf der anderen Seite“, so Plieninger. Alsbald kam auch Nordheim unter
amerikanischer Besatzungsherrschaft. Mühsam gelang den vorrückenden Amerikanern ein Brückenschlag über den Neckar
nach Heilbronn. Nach elftägigem Kampf übernahm am 13. April die US-Militärregierung die Herrschaft über Heilbronn und setzte sofort den 1933 verjagten Oberbürgermeister Emil Beutinger wieder in das Verwaltungsamt ein. Plieninger versäumte nicht zu erwähnen, dass der rabiate Heilbronner NS-Kreisleiter Drauz auf der Flucht vor den Amerikanern noch am 6. April 1945 an der Schweinsbergstraße vier Bürger erschießen ließ, weil sie – auf Rat eines Offiziers –
weiße Fahnen aus dem Fenster gehängt hatten. Drauz wurde am 4. Dezember 1946 in Landsberg von einem US-Militärgericht zum Tode durch Erhängen verurteilt, und zwar wegen Mord an einem bei Neipperg abgestürzten US-Bomberpiloten. Die UNO sowie Krieg und Frieden nach 1945. Manfred Plieninger äußerte sich zwar zufrieden über die lange Friedenszeit in Deutschland und über die Aussöhnung und Freundschaft mit dem „Erbfeind“ Frankreich sowie über den schnellen Wiederaufbau, die Demokratisierung des
Staatswesens und den Aufstieg Deutschlands zu einer der stärksten
Wirtschaftsmächte und dominierender Stellung in der Europäischen Union mit politischer Anerkennung in der Weltgemeinschaft. Aber seit 1945 galt es auch, im Ost-West- Konflikt den „Kalten Krieg“ zu überstehen, der die Welt bis an den Rand des atomaren Abgrunds führte. Und dann gab es auch hunderte von regionalen Kriegen, meist Stellvertreterkriege der Supermächte oder anderer verfeindeter
Länder sowie Revolten und Bürgerkriege: Auch die maßgebliche Rolle unserer Befreier, der USA, in schlimmen Kriegen: Korea- und Vietnam-Krieg, Krieg in Afghanistan und im Irak. Schließlich erinnerte Plieninger daran, dass am 26. Juni 1945 in San Francisco mit der Unterzeichnung der Charta der Vereinen Nationen die UNO (United Nations Organization) gegründet wurde, entwickelt aus der „Erklärung der Vereinten Nationen“ (der Alliierten gegen Deutschland) vom 1.Januar 1942 mit damals 51 Unterzeichnern. Wichtigste Zeil der UNO mit ständigem Hauptsitz in New York ist –
laut Plieninger – die Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Staaten auf der Grundlage von Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Nationen. Doch das hat nicht verhindert, dass es zwischen den einzelnen der nahezu 200 Mitgliedsländern immer wieder zu Konflikten und Kriegen gekommen ist. Der Frieden ist und bleibt brüchig und verwundbar, aber er ist unser höchstes Gut“, so
Manfred Plieninger. Diesem Votum konnten die SPD-Senioren nur zustimmen. Und in einer regen Aussprache wussten viele von ihnen noch aus eigenem Erleben Erinnerungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit beizusteuern, wobei man sich in einer gewissen
Schicksalsgemeinschaft vereint sah – mit entsprechenden Forderungen an Partei- und Regierungspolitik.
(Helmut Sauter)

Unsere Abgeordneten

 

Termine

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22.03.2018, 19:00 Uhr Kreisdelegiertenkonferenz
Auf der Tagesordnung unter anderem Vorstandswahlen

24.03.2018, 15:00 Uhr Mitgliederversammlung SPD OV Böckingen

28.07.2018, 18:00 Uhr - 29.07.2018, 18:00 Uhr 30. Wasserturmfest

 

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